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Rürup-Rente (Basisrente)

Wie die Basisrente funktioniert, welche Steuervorteile sie bietet und für wen sie sich besonders eignet.

1 Min. Lesezeit

Stand: 31.05.2026

Was die Basisrente ausmacht

Die Rürup-Rente (offiziell Basisrente) ist eine staatlich geförderte private Vorsorge, die der gesetzlichen Rente nachempfunden ist. Ihr stärkstes Argument ist der Steuervorteil in der Einzahlphase: Beiträge sind in hohem Umfang als Sonderausgaben absetzbar.

Für 2025 sind bis zu 29.344 € (Verheiratete: das Doppelte) als Altersvorsorgeaufwendungen abzugsfähig, und zwar zu 100 %. Wer einen hohen Steuersatz hat, holt sich so einen erheblichen Teil der Einzahlung über die Steuererklärung zurück.

Die Kehrseite: gebunden und nachgelagert besteuert

Die Förderung hat ihren Preis in Form strikter Regeln:

  • Keine Kapitalauszahlung: Es gibt ausschließlich eine lebenslange monatliche Rente, frühestens ab 62.
  • Nicht vererbbar, nicht beleihbar, nicht übertragbar (abgesehen von optionalen Hinterbliebenenbausteinen, die Rendite kosten).
  • Nachgelagerte Besteuerung: Die spätere Rente wird voll versteuert.

Für wen sie passt

Die Basisrente lohnt sich vor allem für Selbstständige ohne gesetzliche Rente und für Gutverdiener mit hohem Grenzsteuersatz, die die Steuerersparnis maximieren und keinen Zugriff auf das Kapital brauchen. Wer Flexibilität schätzt oder einen niedrigen Steuersatz hat, für den ist der Steuervorteil weniger wertvoll.

Wie die Basisrente ins Gesamtbild passt, zeigt unser Überblick zu den drei Säulen der Altersvorsorge.

Hinweis: Allgemeine Information, keine Anlage- oder Steuerberatung.

Dieser Artikel dient deiner Information und Bildung – er ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Welche Entscheidungen zu dir passen, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Im Zweifel hilft dir eine unabhängige Beratung weiter.

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